Die Nacht der lebenden TotenThis is a featured page


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Inhalt:

Die von einer abgestürzten Raumsonde freigesetzte Strahlung führt dazu, dass sich immer mehr noch nicht beerdigte Tote wieder erheben und zwecks Nahrungsaufnahme ziemlich aggro auf ihre noch lebenden Mitmenschen losgehen. Dies bekommt das Geschwisterpaar Barbra (Judith O’Dea) und Johnny (Russell Steiner) zu spüren, die bei einem Friedhofsbesuch von einem dieser „Dinger“ (William Hinzman) attackiert werden. Johnny, der seiner Schwester und dem geneigten Zuseher schon die ganze Zeit mit seinem Genörgel auf den Keks ging, macht dankenswerterweis den Kopf zu, als er bei der Rangelei mit dem Angreifer stürzt und mit dem Kürbis auf einem Stein aufschlägt. Barbra hingegen erreicht in letzter Not ein Farmhaus mit angeschlossener Tankstelle, dessen Bewohnerin bereits teilweise von den Zombies vernascht worden ist. Kurz darauf trifft Ben (Duane Jones) ein, der sich mit fast dem letzten Tropfen Sprit retten konnte. Im Keller des Hauses haben sich bereits das Pärchen Tom (Keith Wayne) und Judy (Judith Ridley) sowie die Familie Cooper (Marilyn Eastman, Karl Hardman) mit ihrer verletzten Tochter Karen (Kyra Schon) verschanzt. Während sich draußen immer mehr Untote in Erwartung eines späten Abendbrots sammeln, schmieden die Eingeschlossenen verzweifelte Fluchtpläne. Leider scheitert deren erfolgreiche Ausführung nicht nur an der Übermacht der Zombies, sondern auch an dem immer höher kochenden Kompetenzgerangel zwischen Ben und Cooper. Die Situation wird unhaltbar als die hungrigen Zombies zum Angriff auf das Haus blasen und immer mehr der Belagerten die Seiten wechseln.


Zitate:

„Und sie bewegen sich langsam?“ – „Ach, mit denen ist nicht viel los. Ist `n ziemlich vergammelter Haufen.“ (Sheriff McClelland (George Kasava), Anführer eines lokalen Zombie-Killer-Trupps, im Interview mit einem TV-Reporter (Bill Cardille))


Die Kritik des Gunslingers:

Obwohl Romero dies nie explizit zugegeben hat, ist mit seinem Spielfilmdebut „Night of the living Dead“ eigentlich ein Western klassischen Strickmusters mit den Mitteln des Horrorfilms entstanden. Einem Muster, dem im übrigen Werke vieler Genres gerne folgten. Eine typisch zusammengesetzte Gruppe, bestehend aus Held, feigem Opponenten, dem Typen mit dem Herz auf dem rechten Fleck – immer Kanonenfutter -, einer taffen Frau sowie dem obligatorischen Frauen-/Kindertross wird in einem Haus/Fort von einer Übermacht Indianer/Banditen/Zombies belagert. Der stressende Belagerungszustand tritt dabei in den Hintergrund. Er dient hauptsächlich als Drohkulisse und dazu, die Spannungen innerhalb der Gruppe zutage treten zu lassen und zuzuspitzen. So finden die Zombies teilweise nur in TV- und Radioübertragungen statt oder bei kurzen Blicken aus den Fenstern des Hauses. In weiten Teilen bleibt der Film ein Kammerspiel, in dem sich die Charaktere aneinander abarbeiten können. Das ist spannender als die eigentlichen Zombieattacken, die vor 40 Jahren revolutionär und maßstäbesetzend waren, heutzutage aber durch ihre endlos erfahrenen, weitaus blutigeren Wiederholungen nicht mehr schocken können. Dennoch bleibt der Film als genreprägender Horrorfilm wirksam - dank seiner schönen Fotografie und des „klassischen“ B-Movie-Horror-Scores mit seinen schrillen Bläsersätzen und drohenden Streicherpassagen. Nicht zu vergessen das desillusionierende Ende, nach dem man sich fragen kann, wer nun eigentlich der wahre Feind ist.


Rating: $$$$$


Splatter:

4/10


Trailer:

by cifilmman

OT:
Night of the living Dead

AT:
Night of Anubis
Night of the Flesheaters


Jahr:
USA 1968
R, B:
George A. Romero
B:
John Russo
K:
The Latent Image Ltd. (= George Romero)
M:
Scott Vladimir Licina
D:
Duane Jones, Karl Hardman, Judith O’Dea, Keith Wayne

Quelle: DVD (X-Rated)


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... dem hungrigen William Hinzman


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Sargnagel Schlotter 0 Nov 10 2007, 3:31 AM EST by Sargnagel
Thread started: Nov 10 2007, 3:31 AM EST  Watch
Romero hat IMO gleich mit seinem ersten Streifen alles richtig gemacht. Kein Budget? Völlig egal, für diesen Film hätte Romero nicht mehr Kohle gebraucht. Da will niemand mäkeln dass der Streifen S/W ist, unbekannte B-Movie-Akteure agieren, die Handlung in einer sehr begrenzten Location abläuft und immer wieder Ed Wood-mässige Einsprengsel aus TV- und Radiosendungen eingeschnitten sind - es erzeugt erzeugt mit der Zeit eine intensive, realistische, pseudo-dokumentarische Atmosphäre, in der man sogar die Mär von der Strahlung aus dem All abnimmt.
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