Ich will Deinen KopfThis is a featured page


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Inhalt:

Butch Cassidy (Jack Betts) und seine Gang unternehmen einen Ausflug in eine Kiesgrube vor den Toren Roms. Doch potztausend: Die Jungs haben Verpflegung, Pferde und fast alle Munition im Bus vergessen. Glücklicherweise treffen sie auf die diesbezüglich wohlsupplementierte Carson-Bande, die gerade ein Bachbett besichtigt und im Handumdrehen flachgelegt wird. Ob des plötzlichen Reichtums geraten Reiseführer Cassidy und sein Vize Ironhead (Gordon Mitchell) in Streit. Man pokert um Bandenvorsitz und Beute: Da letzterer zu doof zum Wasserholen ist, verliert er die Partie, worauf sich die Reisegruppe zerstreut. Während Cassidy fortan als Tierarzt praktiziert, macht Ironhead weiterhin in Banküberfällen. Unterdessen hat sich der einzige Überlebende der Carson-Bande, Macho Callahan (Giovanni Scarciofolo), durch Holzhacken wieder in Form gebracht. Er gewinnt beim Hufeisenwerfen ein neues Schießeisen und begibt sich - vermittelt durch Kneipenbekanntschaft Buck O'Sullivan (Benito Pacifico) - in die Dienste von Ironhead. Der will den knackigen Callahan nutzen, um sich an Cassidy für den Pokerbeschiss zu rächen. In einer Geisterstadt treffen sich die Gangs zum Showdown.

Zitate:

"Wenn ich esse, dann esse ich." (Ironhead zeigt sich aufsässig)

Die Kritik des Gunslingers:

Na prächtig, Papa Trash zeigt sich wieder in Hochform: Die hanebüchene Story wird unterstützt durch einen konfusen Schnitt, und Schrott-Kulissen, die sowas wie Atmosphäre nicht im geringsten aufkommen lassen. Hinzu kommen Ausstattungsfehler und andere grobe Schnitzer, wie die eigenwillige Schreibweise des Wortes "Whisky", was bei Fidani zu "Whiskie" transformiert wird. Von der obligatorischen Kiesgruben-Laubwald-Stimmung und den lausigen Darstellern ganz zu schweigen. Mir verschließt sich, warum eigentlich durchaus passable Schauspieler wie Jack Betts so intensiv und wiederholt die Niederungen des Genres ausgelotet haben. Gleiches gilt für Coriolano Gori, dessen Score mit Geigen, Vibraphon, Trompeten und Gitarren auch diesmal durchaus wohlgeraten ist.
Es ist an anderer Stelle oft genug gesagt worden, doch sei es auch hier nochmal getan: Der deutsche Alternativ-Titel "Adios, Companeros", unter dem die DVD vertrieben wird, sorgt für Verwirrung. Im gleichen Jahr, 1971 nämlich, drehte Demofilo Fidani mit fast der gleichen Crew "Per una Bara piena di Dollari", der hierzulande ebenfalls als "Adios, Companeros" herauskam und für Fidani-Verhältnisse sogar richtig gut ist.


Rating: $


Bodycount:

ca. 34 Gringos

Liebe:

0/10

Splatter:

1/10

Spezialitäten:

Kinski ist in einer kurzen Rolle als Reverend Cotton zu sehen. In einer Szene beißt er in einen Apfel und dabei gleich eine ganze Hälfte ab. Ist schon großartige Kunst und erfordert ganze Kieferarbeit, um mit diesem Fruchtandrang fertigzuwerden. Respect!

Trailer

by vivadjango


OT:
Giu la Testa ... Hombre

AT:
Doppia Taglia per Minnesota Stinky (I)
Ich will ihn tot
Adios, Companeros

Jahr:
1971 (I)
R, B:
Demofilo Fidani ("Miles Deem")
B:
Maria Rosa Valenza
K: Aristide Massacessi
M: Coriolano ("Lallo") Gori
D: Giovanni Scarciofolo ("Jeff Cameron"), Gordon Mitchell, Benito Pacifico ("Dennis Colt"), Jack Betts ("Hunt Powers")

Quelle: DVD (Carol Media)

Giovanni Scarciofolo - "Jeff Cameron"
Giovanni Scarciofolo trauert auf der falschen Seite des Grabkreuzes
Klaus Kinski
Klaus Kinski hat Lust auf einen Apfel
Gordon Mitchell, Benito Pacifico
Benito Pacifico will was von Gordon Mitchells Hinterhaupt

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Started By Thread Subject Replies Last Post
Dillinger HEURAKA!!! 1 Dec 15 2007, 10:37 AM EST by Doc.McCoy
Thread started: Dec 15 2007, 9:01 AM EST  Watch
Mir ist da vor ein paar Tagen eine Bombenidee gekommen. Demofilo Fidani ist ja sozusagen ein lupenreiner Klassiker in der Sparte der Italoregisseure, wenn auch auf seine ganz eigene Art. Wäre es da nicht angebracht, eine Luxus-DVD-Box unter seinem Namen herauszubringen? Eine die so richtig was hermacht, wie die Sollima-Box. Edel im Design und prachtvoll in der Ausstattung. Am Besten noch mit Doku und allem Schnickschnack!

Was meint ihr? Würde sowas beim Endverbraucher ankommen?
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