Mit Django kam der Tod


A - F
(Spaghettiwestern)
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(Spaghettiwestern)
L - R
(Spaghettiwestern)
S - Z
(Spaghettiwestern)

Inhalt:

Django (Franco Nero) schiebt Dienst als Offizier in der Armee als das Verhängnis in Gestalt der glutäugigen Zigeunerin Conchita (Tina Aumont) heraufzieht. Das schöne Kind nämlich entwischt auf dem Weg in den Knast: Django als verantwortlicher Offizier wird degradiert, doch ist er Conchita unrettbar verfallen. Befeuert von Liebesgeflüster und heißen Küssen gerät er immer weiter auf die schiefe Bahn. Im Eifersuchtswahn ersticht er seinen Commandante (Franco Ressel) und setzt sich als Deserteur in die Berge ab, um sich Conchitas Freunden, einer Bande von Strauchdieben, anzuschließen. Zu diesen stößt zu allem Überfluss noch der sadistische Garcia (Klaus Kinski), Conchitas Ehemann. Die Truppe setzt einen Überfall auf Conchitas derzeitigen Arbeitgeber (Karl Schönböck) blutig in den Sand, erbeutet aber immerhin eine Kiste voller Gold, mit der sich die Überlebenden auf Schusters Rappen in die Berge absetzen. Aber da Djangos und Conchitas Zukunftspläne nicht deckungsgleich sind, ist die Katastrophe nicht mehr zu vermeiden.

Die Kritik des Gunslingers:

1968 drehte Luigi Bazzoni diesen schwarzen Spaghettiwestern, der sich wohl eng an die berühmte Geschichte "Carmen" hält. Die Story von der bis zur Selbstaufgabe gehenden Besessenheit schafft trotz der flirrenden Sonne eine eisige Atmosphäre. Diese sowie die klassische Spaghetti-Kamera und ein Franco Nero, der schauspielerisch diesmal nicht in "Django"-Stereotypen verharrt, heben den Film über den Durchschnitt.
Die deutsche Fassung verlegt den Handlungsort übrigens vom originalen Spanien nach Mexiko: Django heißt im Original dann auch Don José und Conchita hört auf den Namen Carmen.

Rating: $$$+


Bodycount:

10

Explizite Brutalitäten:

- Garcia legt seinen verwundeten Gefährten Remandado (Alberto dell'Acqua) um, da ihm dessen Transport als zu aufwändig erscheint

Liebe:

Django liebt die süße Conchita bis zur Raserei, doch diese ist leider ein gar flatterhaftig Ding: 5/10

Splatter:

2/10

Trailer:

by piecesofmydream
OT:
L'Uomo, l'Orgoglio, la Vendetta

AT:
Der Mann, der Stolz, die Rache (DDR)

Jahr:
1968 (I)
R, B:
Luigi Bazzoni
B:
Suso Cecchi d'Amico
K: Camillo Bazzoni
M: Carlo Rustichelli
D: Franco Nero, Tina Aumont, Guido Lollobrigida ("Lee Burton"), Alberto dell'Acqua, Klaus Kinski ("Kinsky"), José Manuel Martin

Quelle: VHS (VPS), TV (Tele 5)

Franco Nero
Trotz akurater Rasur: Franco Nero auf der schiefen Ebene ...
Tina Aumont
... dank der süßen Tina Aumont
Klaus Kinski
Der Klaus beißt wieder mal in Selbiges

Mit Django kam der Tod - Film Maniax
Auch Alberto dell'Acqua hat's nu' hinter sich



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Dillinger Wo ist er nur, der Django? 2 May 10 2007, 3:08 AM EDT by Dillinger
Dillinger
Thread started: May 8 2007, 12:03 PM EDT  Watch
Jaja, die Tina Aumont ist schon ein echter Hingucker, und der gute Klaus dreht mal wieder so richtig auf, und Herr Lollobrigida kann auch überzeugen... Dennoch, dieser Film ist nun mal KEIN Western, das sieht man schon daran, dass "Django" so ganz ohne Knarre auskommt. Nicht mal den Klaus bringt er um, der fällt schon ganz von alleinen in den Abgrund, da brauch er den "Django" garnicht für. Die Person, die uns hier als Django verkauft wird ist eine echte Heulsuse.

Da dreht sich doch das MG im grab rum...
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