Vier Fäuste für ein HallelujaThis is a featured page


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Inhalt:

Die beiden Brüder Bambi (Carlo Pedersoli) und Joe (der Müde... Mario Girotti) sind sich seit ihrem letzten verunglückten Coup nicht mehr allzu grün. Beim alljährlichen Familientreffen droht ihre Fehde zu eskalieren; aber Papi rettet die Bruderschaft, in dem er den Todkranken markiert und den beiden Spiessgesellen seinen letzten Willen aufdiktiert: Die beiden Brüder sollen gemeinsam die Ganovenehre der Familie retten und Bambi aus Joe endlich einen respektablen Pferdedieb machen.
Die Ausbildung gestaltet sich schwerer als gedacht, hält sich Joe doch ungernst an Bambis vorgegebene Regeln. Um nicht weiter aufzufallen, tarnen sie sich als "Geheimagenten" der Regierung, was wiederum noch mehr ungewünschte Prominenz verursacht. Stantepede werden sie von Col. Parker, der seinen lukrativen Waffenschmuggel in Gefahr sieht, bestochen. Doch statt beide Äuglein fest zu schliessen, beginnen sich Bambi und Joe immer mehr, für Parkers illegale Aktivitäten zu interessieren...

Zitate:

"Jetzt erteil mir die Absolution, sonst brech ich dir den Riechpriemen weg!" (Bambis erste Beichte)

"Luzifer? Nie von dem gehört. Klingt wie ´n besoffener Profi aus Schweden."

"Mach schon Platz, ich bin der Landvogt."

"Ich nehm dir die Kohl´n nur ab, damit du die Pferde nicht bestechen kannst."

Die Kritik des Sargnagels:

Ja, das ist die Referenz im Bereich des spaßigen Italowesterns. Das Konzept von Die rechte und die linke Hand des Teufels wurde konsequent ausgebaut und verfeinert. Zwar beisst diesmal überhaupt kein Protagonist ins Gras, der Streifen ist dennoch alles andere als kommerziell glattgeschliffen. Liebevoll wurden die Gags inszeniert und aufgebaut, auch wenn die Handlung manchmal etwas logisch hakelt wird das Tempo aufrecht gehalten. Barboni ist der Leone des Spaßwesterns; statt der Colts sprechen hier allerdings die Fäuste. Die Inszenierung ist absolut hochwertig und perfekt abgestimmt, da stimmt einfach alles. Vom Soundtrack der de Angelis-Brüder bis zur routinierten Kamera und dem astreinen Schnitt - alles feinste Ware.
Die Synchro von Rainer Brandt bietet mit das Beste, was der Altmeister der Schnodderschnauze je auf Tonspur bannen durfte; es handelt sich allerdings um eine Zweitsynchro zur Wiederverwertung des Streifens Anfang der 80er Jahre, die auch für VHS und später für DVD verwendet wurde.
Fazit: Höchstwertung.

Nachklapp:
Inzwischen gibt´s auch endlich die deutsche Originalsynchro auf dem Markt, damals gesprochen von
Wolfgang Hess (Carlo Pedersoli) und Hartmut Reck (Mario Girotti). Die Schenkelklopfer-Sprüche sind hier noch nicht enthalten, die Synchro ist wesentlich gediegener und feiner geraten, erleidet trotzdem dadurch keinen Charme-Verlust gegenüber der bekannten Version. Hess und Reck waren schon die Stimmen bei "Die rechte und die linke..."; der inhaltliche Bezug zum Vorgänger kommt hier wesentlich zur Geltung, es wird z.B. offensichtlich und mehrfach auf den verhinderten Pferdediebstahl eingegangen und auch die Charakterzeichnung der beiden Brüder wurde 1:1 übernommen, so mancher logische Holprer der Zweitfassung existiert hier nicht. Die reinen Slapstick-Szenen wirken durch das Fehlen der Brandt´schen Sprüche und Worteinwürfe "intensiver".
Wenn mir auch die liebgewonnenen und fast Fleisch gewordenen Sprüche in dieser Fassung fehlen, gibt´s trotzdem nix zu mäkeln. Ebenfalls hochwertig. ;-
)

Rating: $$$$$

Bodycount:

Zero. Dafür Myriaden von Prellungen, Zahnverlusten und Knochenbrüchen.

Explizite Brutalitäten:

- Die Fressorgie im Nobelrestaurant

Liebe:

2/10 (Joe lässt gerne mal bei der Siedlertochter den Charmeur raushängen)

Trailer:

(friendly provided by ItaloWestern)


OT:
...continuavano a chiamarlo Trinità

Jahr:
I 1971
R, B:
Enzo Barboni
K: Aldo Giordani
M: G. & M. De Angelis
D: Mario Girotti, Carlo Pedersoli, Yanti Sommer, Harry Carey Jr., Tony Norton

Quelle: DVD (EMS)
Vier Fäuste für ein Halleluja - Film Maniax
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Dillinger Hau rein! 0 Jun 25 2007, 4:21 AM EDT by Dillinger
Thread started: Jun 25 2007, 4:21 AM EDT  Watch
Ja stimmt, die Fressorgie, die ist unvergesslich. Seit ich die gesehen habe, flambiere ich meine Pfannkuchen auch immer!
Und danke, dass ihr extra für mich das Bild für´s Auge reigetan habt.
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